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Unser Programmheft

Hier können Sie unser neues Programm als pdf-Datei runterladen. Einfach auf das Foto klicken.

 © Zastolskiy Victor/Shutterstock.com

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Infos zu Integrationskursen

Die Integrationskurse sind ein Sprachförderangebot für Erwachsene und nicht mehr schulpflichtige Jugendliche.

Sie richten sich vorrangig an Neuzuwanderer und Personen, die bereits länger in Deutschland leben. Aussiedler erhalten einen Berechtigungsschein für die Kursteilnahme vom Bundesverwaltungsamt, Ausländer von der Ausländerbehörde. Wenn Sie als Ausländerin oder Ausländer bereits seit längerer Zeit in Deutschland leben oder wenn Sie Unionsbürgerin oder Unionsbürger sind oder wenn Sie als Deutsche oder Deutscher keine ausreichenden Deutschkenntnisse haben, können Sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Antrag auf Zulassung zur Teilnahme an einem Integrationskurs stellen.

Teilnehmende ohne Berechtigung (Selbstzahlende) können bei freien Plätzen selbstverständlich auch am Kurs teilnehmen.

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die noch eine Schule besuchen, können nicht am Integrationskurs teilnehmen.

 

 

Integrationskurse für Asylbewerber

Seit November 2015 erhalten Asylbewerber und Geduldete mit jeweils guter Bleibeperspektive einen Zugang zu Integrationskursen des Bundes. Hier sind die häufigsten Fragen zu den Neuerungen beantwortet.

Folgende Personen können zu Integrationskursen zugelassen werden, wenn Kursplätze verfügbar sind:  

§  Personen mit Aufenthaltsgestattung und einer guten Bleibeperspektive

Das Bundesamt erteilt Asylantragstellenden, die sich noch im Asylverfahren befinden, eine Aufenthaltsgestattung. Diese berechtigt sie bis zum Abschluss des Asylverfahrens, das heißt bis zur Entscheidung über den Asylantrag, in Deutschland zu leben und unter bestimmten Bedingungen zu arbeiten.

§  Personen mit Duldung nach § 60 a Abs. 2 S. 3 AufenthG

Personen, die sich nicht (mehr) im Asylverfahren befinden bzw. einen negativen Bescheid erhalten haben, aber bei denen die Abschiebung ausgesetzt wurde, erhalten von der Ausländerbehörde eine „Bescheinigung für die Aussetzung einer Abschiebung“, die Duldung genannt wird. 

§  Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG

Eine Aufenthaltserlaubnis kann erteilt werden, wenn Ausreisehindernisse bestehen. Dies prüft die zuständige Ausländerbehörde und stellt eine zeitlich befristete Aufenthaltserlaubnis aus.

Rechtliche Grundlagen

 

§  Aufenthaltsgesetz § 44 Abs. 4 S. 2 Nr. 1 bis 3

§  Asylgesetz § 55 Abs. 1

§  Aufenthaltsgesetz § 60 a Abs. 2 S. 3

§  Aufenthaltsgesetz § 25 Abs. 5

 

Was heißt gute Bleibeperspektive?

Das Kriterium einer guten Bleibeperspektive gilt nur bei Personen mit einer Aufenthaltsgestattung gem. § 55 Abs. 1 AsylG.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage vom Bundesamt für Migration und Flüchtling unter www.bamf.de

 

 

Aufbau des Integrationskurses:

 

Ein Integrationskurs umfasst in der Regel einen Sprachkurs mit 600 (allgemeiner Kurs; Zweitschriftlnerkurs) bzw. 900 Unterrichtsstunden (Elternkurs; Alphakurs) sowie einen Orientierungskurs mit 100 Unterrichtseinheiten. Der Orientierungskurs findet im Anschluss an den Sprachkurs statt und bietet eine Einführung in die Rechtsordnung, Kultur und Geschichte Deutschlands.

Für jede Unterrichtsstunde des Integrationskurses müssen Sie 1,95 Euro zahlen (Kostenbeitrag). Den Rest übernimmt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Wenn Sie Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bekommen, werden Sie auf Antrag vom Kostenbeitrag befreit.

Ziel des Integrationskurses ist es, dass Sie erfolgreich am Abschlusstest teilnehmen.

 

 

Der Abschlusstest besteht aus zwei Prüfungen:

- dem Sprachtest "Deutsch-Test für Zuwanderer (A2-B1)" (DTZ)

- dem Test "Leben in Deutschland" (LiD)

In der Sprachprüfung DTZ können Sie im Gesamtergebnis das Sprachniveau A2 oder B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachweisen. Wenn Sie die Sprachprüfung auf der Stufe B1 und den Test "Leben in Deutschland" bestehen, haben Sie erfolgreich am Abschlusstest teilgenommen und erhalten das "Zertifikat Integrationskurs".

Zudem haben Sie bei einer Teilnahme am Test "Leben in Deutschland" die Möglichkeit, auch die für die Einbürgerung geforderten Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland nachzuweisen (§ 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 StAG), wenn Sie bei diesem mindestens 17 Punkten erreicht haben.

Wenn Sie immer ordnungsgemäß am Unterricht teilgenommen, das volle Stundenkontingent des Integrationskurses ausgeschöpft, aber in der Sprachprüfung des Abschlusstests das Sprachniveau B1 nicht erreicht haben, können Sie einen Antrag auf einmalige Wiederholung von 300 Unterrichtsstunden stellen. Sie können dann auch noch einmal kostenlos an der Sprachprüfung teilnehmen.

Weitere Infos erhalten Sie unter Telefon (07221) 9965 - 362 oder www.bamf.de

Während der Schulferien findet allgemein kein Unterricht statt. Ausnahme Sommerferien:  individuelle Ferien-Regelung zwischen 4 – 6 Wochen (Ausnahme Elternkurs), oder eine andere Absprache im Kurs.

 

 

Einstufungstest zum Integrationskurs:

Alle Personen mit Berechtigung müssen vor Beginn eines Kurses einen Einstufungstest absolvieren.

 

Gebühren:

Einstufungstest:

- Teilnehmer mit Berechtigungsschein: kostenlos

- Teilnehmer ohne Berechtigungsschein (Selbstzahler): 12,50 €

 

Kursgebühren:

- Teilnehmer mit Berechtigungsschein und Kostenbefreiung: kostenlos

- Teilnehmer mit Berechtigungsschein, aber ohne Kostenbefreiung: 1,95 Euro pro Unterrichtsstunde (bei Anmeldung ab 01.07.2016)

- Selbstzahler auf Anfrage (ca. 3,50 Euro pro Unterrichtsstunde bzw. 3,90 Euro ab 2018)

 

Rückerstattung des Kostenbeitrags

Wenn Sie nach dem 08.12.2007 erfolgreich am Abschlusstest teilgenommen haben, kann Ihnen das Bundesamt 50 % des gezahlten Kostenbeitrags zurückbezahlen. Dies gilt aber nur, wenn zwischen dem Ausstellen Ihrer Teilnahmeberechtigung und dem Abschlusstest nicht mehr als zwei Jahre vergangen sind. Für die Rückerstattung müssen Sie bei der zuständigen Regionalstelle des Bundesamtes einen Antrag stellen.

 

Die vhs Baden-Baden ist anerkannter Sprachkursträger und führt Integrationskurse für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durch.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter www.bamf.de

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