192G004 Welche Rolle spielt die Psyche bei Schlaf und Schlaflosigkeit? Vortrag

Beginn Mi., 13.11.2019, 18:30 - 20:00 Uhr
Kursgebühr kostenfrei, Anmeldung erforderlich
Dauer 1 x
Kursleitung Prof. Dr. Dieter Riemann
Bemerkungen In Kooperation mit der Klinik am Leisberg

Schon seit der Antike sind die engen Zusammenhänge zwischen Schlaflosigkeit und psychischer Krankheit, insbesondere der Melancholie, bekannt. Mit der Einführung der Polysomnographie in die psychiatrische Forschung konnte man feststellen, dass bei Menschen mit Depressionen vermehrt Veränderungen des REM-Schlafs auftreten, wie etwa eine Vorverlagerung des REM-Schlafs. Zudem war der Tiefschlaf verkürzt und die Schlafkontinuität gestört. In der Zwischenzeit wissen wir, dass Störungen des Schlafs im Sinne von Ein- und/oder Durchschlafstörungen oder frühmorgendliches Erwachen bei vielen psychisch Kranken auftreten, unabhängig von der Diagnose. Die Schlaflosigkeit kann somit als transdiagnostischer Marker angesehen werden, dessen Erforschung wiederum viele Erkenntnisse über psychische Erkrankungen und deren Prävention hervorbringen kann. Aktuell wird geprüft, ob die frühzeitige und adäquate Behandlung von Schlaflosigkeit zu einer Prävention psychischer Erkrankungen führen kann.
Mit anschließendem Imbiss.
Zielgruppe: Ärzte, Therapeuten, Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen und Psychologen. Fortbildungspunkte für Ärzte sind beantragt.




Uwe Heppner (Uwe Heppner)

Kursort

Gunzenbachstr. 8
76530 Baden-Baden

Termine

Datum
Mi., 13.11.2019
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Klinik am Leisberg
Dozent
Riemann Prof. Dr. Dieter
Bemerkung
 






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